Was ist Orient-Pop-Dance?
Begonnen hatte alles mit Shakira! Sie zeigte auf ihren
Videos und anlässlich ihrer Bühnenauftritte die geschmeidigen und
dynamischen Tanzbewegungen der Bauchtänzerin und liess ihre Hüfte im
Shimmy-Tempo erzittern. Das Besondere daran: Nicht zu orientalischer-,
sondern zu ihrer eigenen, modernen westlichen Pop-Musik tanzte sie den
Bauchtanz.
Ihre Anhängerinnen waren fasziniert und der Weg ins
Bauchtanzstudio nur noch eine logische Folge.
Hatten sehr junge Frauen bisher kaum Zugang zu dieser
Tanzform gefunden, änderte sich dies nun beinahe schlagartig.
Als eine der ersten Kursleiterinnen der Schweiz bot ich
bereits Anfang 2002 Tanzkurse „à la Shakira“ im Tanzstudio in Bern an und
nachdem ich dieses Angebot auch auf der hauseigenen Homepage
publizierte, fanden sich nicht nur eine Vielzahl von interessierten
Schülerinnen ein, sondern viele weitere Kursleiterinnen griffen diese Idee
auf. Entsprechend gab es denn auch die unterschiedlichsten
Interpretationen darüber, was unter „Shakira-Dance“ zu verstehen sei.
Ich hielt mich in den ersten Kursperioden nicht nur punkto
Musik stark an Shakiras Vorbild, sondern setzte auch viele ihrer gezeigten
Bewegungen in einer eigenen Choreographie zum Titel „Suerte“ für meine
Schülerinnen um.
Natürlich hatte ich auch bereits zuvor moderne
orientalische Musik im Unterricht verwendet und so lag es nahe, gerade
diesen Musikstil vorwiegend im Shakira-Dance einzusetzen.
Der grosse Unterschied liegt also vor allem in der
musikalischen Ausrichtung. Die hauptsächlichen Bewegungen stammen aus dem
Bauchtanz wie wir ihn in den westlichen Ländern kennen. Neu hinzu kommen
Elementen aus zeitgenössischen Tänzen wie Hip-Hop, Jazz-Tanz und Bollywood
Die Palette der modernen arabischen Musik ist gross und es
bieten sich viele mögliche tänzerische Interpretationen.
Was bietet der Orient-Pop-Dance
Kurs?
Im Prinzip werden
die gleichen Basisbewegungen wie in einem herkömmlichen
Bauchtanzunterricht erlernt. Besonderen Wert wird dabei auf das
Verinnerlichen der geschmeidigen, schlangenartigen Bewegungen gelegt. Die
musikalische Untermalung - wie bereits oben erwähnt - nicht typische
Bauchtanzmusik, sondern moderner Orient- oder Techno-Pop.
Damit das Gelernte nicht bloss als eine Ansammlung von
Einzelbewegungen bleibt, beginnen wir gleich in der ersten
Unterrichtsstunde mit dem Einstudieren einer Choreographie.
Unterrichtskonzept: