The Kite Runner - Der steinerne Weg zur
Vergebung
Besetzung: Khalid Abdalla, Atossa
Leoni, Shaun Toub
Regie: Marc Forster
Die beiden Knaben Amir und Hassan sind beste
Freunde. Sie spielen zusammen in den Strassen von Kabul und lassen
gemeinsam Drachen steigen. Hassan ist der Sohn des Hausangestellten von
Amirs Vater und würde für Amir alles tun - sogar Dreck essen. Doch Amir
ist neidisch auf seinen treuen Freund, weil dieser von seinem Vater fast
wie ein gleichwertiges Familienmitglied behandelt wird. Dabei gehört
Hassan zum Volksstamm der Hazara, die von den Paschtunen in Kabul als
minderwertig betrachtet werden.
Als Amir geschockt zusehen muss, wie Hassan von ein paar älteren Jungen
vergewaltigt wird, wächst aus dem Neid auch noch Scham über die eigene
Feigheit. An die wird er durch die Präsenz von Hassen dauernd erinnert.
Darum beschuldigt Amir seinen Freund des Diebstahls. Der Vorwurf erzielt
die gewünschte Wirkung: Hassans Vater entschliesst sich, seinen
Arbeitgeber zu verlassen. Kurz darauf marschieren die Sowjets in
Afghanistan ein. Amir und sein Vater flüchten in die USA. Dort erhält Amir
viele Jahre später einen Telefonanruf: «There is a way to be good again.»
Amir kann die auf ihm lastende Schuld begleichen, wenn er den Sohn des
getöteten Hassan aus dem von den Taliban geschundenen Land befreit.