EMMI

 

(Text von Tim Basler)

 

 

Emmi kommt in die Ausbildung

 

Bevor ich vom Tag erzähle, an dem ich Emmi bei der Familie Beuchat. holte - Sie erinnern sich: Emmi ist eine Mischung aus Deutschem Schäfer und Berner Sennenhund - um sie zum Führhund auszubilden, möchte ich die Geschichte erzählen, warum die Hündin denn gerade zu mir in die Zweigstelle Bern in die Ausbildung kam. Es ist eine Geschichte, die nicht immer, aber doch ab und zu beim VBM vorkommt und für mich den VBM nicht zuletzt gerade dadurch auszeichnet.

 

Damit ich beginnen kann, müsst Ihr natürlich die Hauptperson kennen: eine Neuanwärterin aus Wohlen bei Bern, Katharina B. Katharina Brönnimann. war beruflich und auch privat immer sehr engagiert, bis die zunehmende Sehschwäche sie zwang, ihr «normales» Leben zu ändern respektive gar ihren Beruf aufzugeben. Jeder von uns kann sich vorstellen , dass dies niemandem einfach fällt und eine solche Neuorientierung auch von Ängsten begleitet ist. Die Familie von Katharina B. ist sehr sportlich.. Gerne ist sie in den Bergen oder war früher auf ihrer Jolle (ein kleines Segelschiff) unterwegs. Dass die Sehbehinderung auch hier einiges verändert und nicht gerade einfacher macht, versteht sich von selbst. Die Liebe zu den Vierbeinern war aber schon vorher da. So hatte die Familie zwei Deutsche Schäferhunde, die ihr Leben mit ihr teilten. Obwohl es Familienhunde waren, war das Alphatier (der ranghöchste Wolf) eher ihr Ehemann Fritz, soweit ich das aus den Gesprächen erfahren habe. Trotzdem hat sich auch Katharina in diese Hunderasse verliebt und deren Charaktereigenschaften zu schätzen gelernt, So war es für sie ziemlich klar, dass sie gerne einen Deutschen Schäferhund wollte. Einen ersten Schäferhund, den wir uns für Katharina B. vorstellen konnten, mussten wir leider wegen Schussunsicherheit ausscheiden. Dies konnte jedoch ihren Entschluss nicht ändern und sie wollte weiterhin auf einen Deutschen Schäferhund warten und nicht auf einen Labrador umsteigen, obwohl sich die Wartezeit in diesem Fall sehr verkürzt hätte. Wir mussten uns also Gedanken machen, welcher Hund für Katharina B. noch in Frage käme. Da ich Katharina B. mittlerweile schon sehr gut kannte, kam mir sofort Emmi in den Sinn. Ich hatte diesen Hund schon einige Male in den Junghundtrainings gesehen und ich hatte intuitiv das Gefühl, dass dies genau der richtige Hund sein könnte. Auch Katharina B. war sofort begeistert von Emmi, trotzdem hatten wir miteinander noch ein langes Telefongespräch.

Katharina B. musste wissen, dass es zwar sehr schön ist, wenn man den Hund schon bei Beginn der Ausbildung kennt, ihn während der Ausbildung mehrmals treffen kann und eventuell auch in die Ferien nehmen darf. Es kann aber auch sehr schmerzvoll werden, wenn der Ausbilder merkt, dass dieser Hund gar nicht ausgebildet werden kann oder dass er sich nicht für die vorgesehene Person eignet. Wenn ich nun vorher angedeutet habe, dass Katharina B. durch ihre Neuorientierung in ihrem Leben sicher schon viele Hürden nehmen musste und vieles für die Zukunft noch unklar war, so finde ich es umso bewundernswerter, wie sie sich Ziele gesteckt hat und an diesen festhält, auch wenn es nicht auf direktem Weg geht. So konnte ich mit einem guten Gefühl daran denken, dass Emmi zu mir in die Ausbildung kommt. Ich hatte sehr viel Vertrauen zu Katharina B. gewonnen und ich war sicher, dass sie mich verstehen würde, wenn ich ihr mitteilen müsste, dass es mit Emmi nicht geht, und dass dies nichts an unserem gegenseitigen Vertrauen und Respekt ändern würde.

 

Die Anziehungskraft zwischen Hund und sehbehinderter oder blinder Person hat immer verschiedene Gründe und manchmal, so scheint es mir jedenfalls, liegt es nicht nur in unseren Händen, wie so ein Führgespann zusammenkommt.

 

Der Tag, an dem ich Emmi holen durfte

 

Weihnachten war gerade vorbei und ich auf dem Weg zur Familie B.. Wenn man dann so im Auto sitzt, überkommen einem immer  etwas gemischte Gefühle. Einerseits ist es schön, weil es ein Junghund geschafft hat, in die Ausbildung zu kommen. Andererseits nimmt man einer Familie einen geliebten Hund weg. Die Stimmung ist zwar meistens gut, aber der Sachverhalt der Begegnung, dass nämlich ein Hund weggeht, lässt doch irgendwie den Himmel etwas bewölkter erscheinen. Man könnte annehmen, dass wir Blindenhundeausbilder uns  im Laufe der Zeit an emotionale Situationen gewöhnen, aber sich «daran gewöhnen» ist fast nicht möglich und vielleicht auch gar nicht gut, Es ist jedes Mal ein anderer Hund, andere Menschen, die genau diesen Hund ganz tief in ihr Herz geschlossen haben. Mit solchen Gedanken bin ich also bis vor die Haustüre der B.s geraten und habe geklingelt. Es hat nicht lange gedauert und Yves B. kam, um mich hinauf zu begleiten. Freudig wurde ich von Emmi begrüsst und in die Wohnung geführt. Nach dieser kurzen Begrüssung ging Emmi sofort wieder an ihr Plätzchen und man hat gar nichts mehr von ihr gehört ausser noch einen tiefen Seufzer, welcher sie in die Welt der Träume begleitete. Dieses Verhalten hat Emmi auch während der ganzen Ausbildungszeit beibehalten. Vor allem diese tiefen, wohligen Seufzer haben immer wieder zu allgemeinem Gelächter geführt. Eine zweite Spezialität von Emmi war und ist, dass sie gerne einen Schuh ihres Meisters zu sich auf ihr Plätzchen nimmt, diesen aber nie kaputt macht.

Wir waren also bei Kaffee und Tee, und die Familie B. hat mir von den Heldentaten, die Emmi schon vollbracht hat, erzählt. Es ist wichtig  für die Familie, dass sie ihren Schützling nicht an eine ganz fremde Person abgibt, und die Junghundtrainer und ihre Familien kennen uns Ausbilder schon von mehreren Junghundtrainertreffen, Betreuungsbesuchen oder anderen Anlässen. So ist es denn auch nicht so, dass der Hund weggeht und vergessen ist, sondern man bleibt in Kontakt.

So langsam war es Zeit, mich auf den Heimweg zu machen und für die Familie B. hiess dies, definitiv Abschied zu nehmen von Emmi.

Von dem Moment an, wo ich anfange, mich anzukleiden und wo ich das Haus verlasse, steigt meine Anspannung jedes Mal enorm und lässt erst wieder nach, wenn ich mit dem neuen Hund im Auto ein paar Häuserblocks weiter bin. Wenn ich nochmals zum neuen Hund im Auto schaue und mich frage, was ich wohl alles in den nächsten 6-9 Monaten mit diesem Hund erleben werde.

 

Die Ausbildung von Emmi

 

Als erstes musste ich bemerken, dass Emmi sich nicht wohl fühlte hinten im Auto, obwohl es sehr geräumig ist. Sie wollte auch ihre Ruhe haben und fand keinen Spass daran, mit den anderen zwei Hunden Rico und Saskia im Auto herumzualbern. So kam es, dass Emmi ihre eigene Hundekiste bekam, die via Seitentüre zugänglich war. Von da an ist Emmi nie mehr an die Hecktüre gestanden um einzusteigen, sondern ging immer zielstrebig zu der Seitentüre, wo sie in ihre «Höhle» durfte. Es zeigte sich auch sehr bald, dass diese Hündin einen äusserst sensiblen Charakter hat. Wenn es allerdings um ihren «Stecken» ging, kannte sie kein Pardon, da war sie ein enormer Egoist. Ob ein anderer Hund einen «Stecken» hatte, interessierte sie nicht, das war ja dann nicht ihr Stück Holz.

 

Da es Winter war, kam auch Emmi in den Genuss kleinerer Schneeschuh-Touren im Gantrischgebiet, Normalerweise war es so, dass die Hunde etwa 20 Minuten herumtollen und nachher fast lieber hinter mir gingen und in meiner Spur liefen. Emmi und Rico waren da ganz anders, sie flogen noch nach zwei Stunden durch den tiefen Schnee, als würde es sie gar keine Kraft kosten. Kamen wir dann nach Hause, waren sie allerdings k.o.

 

Ein sensibler Hund hat viele Annehmlichkeiten; meistens gehorchen diese Hunde sehr gut, so auch Emmi. Umso schwerer kann es aber sein, einen solchen Hund auszubilden. Denn macht der Ausbilder einen Fehler, eine falsche Verknüpfung, kann sich das folgenschwer auswirken, weil es unheimlich viel mehr Zeit braucht, diese falsche Verknüpfung aufzulösen. Obwohl ich mit Emmi im Privaten (also nicht während der Zeit, wo sie führen musste) immer ein sehr gutes und inniges Verhältnis hatte, gab es Phasen, wo ich fast keine Kraft und Hoffnung hatte, die Ausbildung zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Meine innere Stimme jedoch sagte mir, dass Emmi ein sehr guter Blindenführhund werden kann. Also versuchte ich weiter, Emmi die Kunst des Führens beizubringen. Es gab Tage, an denen konnte ich jauchzend und voller Elan nach Hause fahren, und eben auch Tage, an denen ich mehr Rückschritte als Fortschritte bemerkte. Das Schlimmste an der ganzen Sache ist, dass man als Ausbilder weiss, dass es an einem selber liegt, dass man die Sprache des Hundes manchmal falsch verstanden hat und dementsprechend auch falsch reagiert.

 

Denn der Hund will eigentlich nie etwas falsch machen, höchstens mal schnuppern oder einen anderen Hund begrüssen. Es liegt also immer am Ausbilder, wenn der Hund etwas für uns Falsches macht oder nicht das Richtige lernt. Emmi konnte auf dem Land ausgezeichnet führen, das klappte schon bestens. Aber in der Stadt war sie schnell überfordert, allerdings nur im Führgeschirr. Wenn Emmi nicht führen musste, dann hatte sie keine Probleme in der Stadt, Emmi ist also nicht ein ängstlicher Hund. Die Zeit verging. Emmi durfte mehrmals bei Katharina B. in die Ferien und fühlte sich dort schon wie zu Hause. Und es nahte die Zeit, wo Emmi langsam prüfungsbereit wurde.

 

Es gibt Hunde, bei denen bringt es nichts, wenn der Ausbilder sie noch allzu lange behält, er kann nicht mehr viel erreichen. Emmi gehörte zu dieser Art Hunde und es wurde Zeit, dass sie zu Katharina B. gehen durfte. Wir waren also alle etwas angespannt, wie Emmi die Prüfung bestehen würde. Die Prüfung bestehen heisst, dass ich mit der Dunkelbrille (ich sehe also gar nichts mehr) von Emmi durch die Stadt Bern geführt werde und eine IV-Expertin uns begutachtet. Ich hatte nicht Angst, dass Emmi etwas machen würde, was für mich gefährlich wäre, aber wenn sie einen schlechten Tag erwischt, macht die ganze Führarbeit einen etwas verkrampften Eindruck. Ich will es nicht allzu spannend machen: Emmi und ich bestanden die Prüfung gut. Es war mir dann auch ein Genuss, Emmi noch am selben Tag zu Katharina B. zu bringen und mir einen kleinen Scherz zu erlauben. Allerdings war mein trauriges Gesicht nicht von anhaltender Dauer und die Familie von Katharina B. merkte schnell, dass meine Aussage «ich habe die Prüfung nicht bestanden» nicht der Wahrheit entsprach.

 

 

 

Emmi kommt zu Katharina

(Text von Katharina Brönnimann.)

 

 

Ja, das ist eine Riesenfreude! EMMI hat die Prüfung gemacht! und bestanden!

 

Tim Basler (Ausbilder) bringt sie noch am gleichen Tag zu mir, nun darf sie für immer bleiben. Ich kann’s kaum glauben, nun ist es soweit! Schon bald beginnt die Einführung. Tim ist ein strenger Lehrmeister.

 

Wir beginnen mit der Pflege, EMMI mag das. Trockenübungen zu Hause folgen, z.B. Geschirr anlegen usw. Nun wird es ernst! Wir machen den ersten Gang ins Dorf und hinunter zum See. Üben Strassen-Überquerungen und links laufen ohne Trottoir. Am Abend bin ich so geschafft, dass nur noch ausruhen angesagt ist um für den nächsten Tag wieder aufnahme- und konzentrationsfähig zu sein.

EMMI nimmt es nicht so tragisch. SIE hat ja die Prüfung schon gemacht....!! Aber für mich gibt’s noch sooo viel zu lernen!! Doch die wachsende Beziehung zu EMMI und die neue Freiheit die mich erwartet gibt mir immer wieder Kraft.


Am Wochenende ist Konzert in der Kirche. Kann ich allein mit EMMI hingehen? Der Weg ist nicht weit. Ich wage es. Unser erster Alleingang! Ich bin einwenig verunsichert -. Wird sie wirklich ruhig bleiben?

 

Meine anfängliche Angst verflog rasch. Trotz Pauken und Trommelwirbel, scheint sie zu schlafen. Zurücklehnend geniesse ich das Konzert.Als wir aus der Kirche kommen, ist ein grosses Menschengedränge.Was ist zu tun? EMMI zieht mich ganz vorsichtig nach links und führt mich über einen Garten-Plattenweg durch den Friedhof zur Hauptstrasse. Stolz und zufrieden kommen wir nach Hause.

Diese Erfahrung löst ein grosses Glücksgefühl in mir aus! Nun kann ich auch wieder ausgehen ohne zweibeinige Begleitung.

 

 

Zweite Einführungs- Woche:

 

Nun geht’s in die Stadt, wo sehr viele neue Ablenkungen dazu kommen! Der Verkehrslärm, die hastenden Menschen, die vielen Treppen, Stufen und Trottoirränder, deshalb müssen wir uns voll konzentrieren um möglichst sicher zu werden. Tim beobachtet, korrigiert gibt ruhig Auskunft und bei einem heissen Tee besprechen wir anschliessend das Ganze noch einmal.

Eine Wanderung an der Aare wird zu einem speziellen Erlebnis. Solange bin ich noch nie mit Emmi, im Führgeschirr, gelaufen. Es macht Spass! Ich geniesse das zügige laufen es ist eine Spezialität von ihr und ich mag das sehr.

 

Schaffen wir es allein? Nach zwei Wochen intensivem Training lässt uns Tim allein. Meine Anspannung steigt nochmals! Werden wir es schaffen? JA, zusammen sind wir doppelt so stark!Vorsichtig und mutig machen wir uns immer wieder auf den Weg - auf unseren gemeinsamen Weg - der uns immer an ein Ziel bringen wird. Wir sind glücklich, zusammen zu sein.  

 

Immer wieder erleben wir ungewohnte / neue Situationen mit unseren Mitmenschen.

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z.B. Da ist die Frau im Postauto die fragt: „Kann der Hund auch einmal in den Wald?“

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Ein paar Tage später der Mann im Wald: „Das ist doch ein Führhund, gehört der nicht ins Geschirr?“

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Das Mädchen in der Stadt zu seiner Freundin: „Schau mal der arme Hund! Dabei ist er noch so ein Hübscher!“

 

Ja, es gibt viel zu lernen, nicht nur das Führenlassen!

 

EMMI ist ein tagtäglicher Aufsteller! Sie ist immer guter Laune und lächelt bei der Arbeit! Es macht unheimlich Spass mit ihr unterwegs zu sein! Eine liebe Freundin sagte zu mir: „Nun hast du 24 Stunden eine Begleitung, wer hat das schon!“

Ja, ich bin wirklich privilegiert, eine Begleiterin wie EMMI zu haben ist das Beste was ich mir wünschen kann!

 

Tim besucht uns auch nach der Einführung damit sich im Gelernten keine Fehler einschleichen. Jedes Mal wenn EMMI ihn sieht, freut sie sich enorm und man muss sich einfach mitfreuen! Bei diesen Treffen lerne ich, unter anderem, wie ich durch Berns Strassen laufen kann ohne viel zu sprechen, wir können uns beide so besser konzentrieren  und die Führarbeit läuft viel lockerer!

 

Mit Fritz, meinem Mann, (dem früheren Oberwolf) machen wir nun auch regelmässig Schneeschuh – Touren. Wir sind alle sehr begeistert, es ist wirklich auch für Sehgeschädigte ein super Winter –Vergnügen! Besonders im tiefen Pulverschnee ist stolpern oder hinfallen kein Problem! Emmi muss halt, wenn sie nicht in der Spur laufen will, hüpfen! Bei diesen Ausflügen ist sie wirklich unermüdlich!

 

Danken möchte ich:

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 Der Familie Hebeisen, wo EMMI geboren wurde und die ersten Lebenswochen verbrachte, im  schönen „EMMI Tal.“

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 Der Familie Beuchat, wo EMMI vom verspielten Welpen zum wohlerzogenen, cleveren Junghund heran wuchs.

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Tim Basler, (Ausbilder) er hat mehr gemacht als nur seinen Job! EMMI hat ihn gefordert und er hat die Herausforderung angenommen, obwohl es sicher oft nicht einfach war. Ohne ihn wären wir nie zusammen gekommen.

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Allen GönnerInnen des VBM, ohne ihre Hilfe könnte das „Hilfsmittel mit Seele“ nicht geschaffen werden.

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EMMI, danke dass du immer an meiner Seite sein wirst. Es gefällt mir, dass du nun MEINE Finken auf dein Plätzli nimmst.

 

 

Du weichst Gefahren aus, die ich nicht sehe.

Du ziehst mich weiter, wenn ich unsicher bin.

Du stubst mich mit deiner feuchten Nase, wenn ich nachdenklich bin...

Du wedelst mit dem Schwanz, wenn ich dich was frage.

Du gibst mir ein „Schlaber-Müntschi,“ wenn du was sagen willst.

Du lässt einen tiefen Seufzer los, wenn dir danach ist.

Du leckst mir die Tränen ab, wenn ich traurig bin.

Du lächelst mit, wenn ich fröhlich bin.

 

Gemeinsam laufen wir in einen neuen Lebens-Abschnitt hinein....

 

 

 

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